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Ehemalige Obermöhnen und Präsidentinnen



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Evi Zwiebler
Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees und Obermöhn von 1998 - 2012

Evi Zwiebler war Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees und Obermöhn von 1998 bis 2012. Nach 25 Jahren Präsidentschaft übergab Erna Neubauer (heute: Ehren-Obermöhn) ihr Amt an Evi Zwiebler. Für sie kam diese Amtsübernahme nicht plötzlich. Sie konnte als Vizepräsidentin schon einige Jahre an den Aufgaben schnuppern. Als ehemalige Wäscherprinzessin im Jubiläumsjahr 1973 (150-Jahr-Feier) war Evi Zwiebler bei ihrer Amtsübernahme 45 Jahre jung, hatte zwei schulpflichtige Kinder und einen verständnisvollen Ehemann. Beruflich arbeitet Evi Zwiebler bei der Stadt Bonn und engagiert sich in ihrer übrigen Freizeit noch für den 1. Badminton Club Beuel. Als mehrfache Deutsche Badminton-Meisterin ist sie diesem Verein auch besonders verbunden.

Zur Jahreshauptversammlung des Beueler Traditionskomitees, dem Alten Beueler Damenkomitees von 1824 e.V., am 24.02.2012 kandidierte Evi Zwiebler nicht mehr für ein Vorstandsamt. 27 aktive Mitglieder kamen ins Clubhaus des 1. BC Beuel und wählten die bisherige Vizepräsidentin, Ina Harder, einstimmig zur neuen Präsidentin.




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Erna Neubauer
Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees und Obermöhn von 1973 - 1998

Erna Neubauer wurde 1973 ins kalte Wasser geworfen, da die damalige Präsidentin, Maria Balzer, ganz plötzlich aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt abgeben musste. Erna Neubauer war damals 43 Jahre jung, hatte fünf Kinder, die noch Hause wohnten und versorgt werden mussten, und einen verständnisvollen Ehemann, der ihr während ihrer 25-jährigen Präsidentschaft half, dieses zeitraubende Ehrenamt mit Bravour auszufüllen. Während ihrer Obermöhn-Zeit entwickelt sich die Beueler Weiberfastnacht zu einem noch größeren Volksfest und die Rathauserstürmung war ein Schauspiel, dass viele tausende Besucher nach Beuel anlockte.

Auch die Proklamation der Wäscherprinzessin wurde zu einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis ausgebaut. In der Sporthalle an der Ringstraße und später im großen Saal des Beueler Brückenforums findet die Proklamation im Rahmen einer Karnevalssitzung statt. Die Programmbeiträge werden nach wie vor ausschließlich von den Beueler Damenkomitees geleistet. Es ist sicherlich ein auch ein großer Verdienst von Erna Neubauer, dass die Komitees aus den Beueler Ortsteilen so toll zusammenarbeiten und dass das Miteinander ausgezeichnet funktioniert.

Mehr über unsere Ehrenobermöhn ist nachzulesen in der Festschrift aus Anlaß der 175-Jahr-Feier der Beueler Weiberfastnacht (siehe www.waescherprinzessin.de)





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Maria Balzer geb. Bücher
Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees und Obermöhn von 1957 - 1973

Nach dem 2. Weltkrieg bis 1957 fuhr an Weiberfastnacht das Alte Beueler Damenkomitee von 1824 in schwarzer Kleidung mit rotem Dreispitz mit der Kutsche vor das Alte Beueler Rathaus. Bürgermeister und Honoratioren der Stadt übergaben den Rathaus-Schlüssel. Man tauschte karnevalistische Freundlichkeiten bei einem Glas Sekt aus. Das war die Machtübernahme der Frauen!

1957 flehte die schon hochbetagte Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitee, Anna Krause, Maria Balzer an: "Maria, Du musst uns helfen, sonst geht die ganze Tradition kaputt" Maria Balzer sagte "gut, ich versuche es". Ging zum Rathaus, stellte sich vor und traf zum Glück auf den neuen dynamischen Stadtdirektor Franz Brock. Aus dieser Schlüsselübergabe muss man was Spektakuläres machen. Im Wortgeplänkel Franz Brock: "und wenn wir Sie Weiberfastnacht hier einfach nicht reinlassen? Maria Balzer:" Da sollen Sie mal was erleben. Wir werden kämpfen!"

In kürzester Zeit war ein "kleiner Zug" organisiert, Kutschen und alte Cabrios reaktiviert und das Alte Beueler Damenkomitee zog mit Wäscheknüppeln bewaffnet vor das als Trutzburg verkleidete Alte Rathaus. Man kämpfe sich wirklich ins Rathaus.

Maria Balzer hatte aber noch eine weitere richtungsweisende Ideen: "Was sollen die Leute mit uns Alten Wievern? Wir brauchen eine junge Repräsentantin! Nach vielen Gesprächen mit der Stadt und den Wäschereibesitzern wurde ab 1958 der Sturm des Rathauses von einer jungen Wäscherprinzessin angeführt, die in den ersten Jahren aus den Beueler Wäschereien kamen. Sie mobilisierte auch die übrigen Damenkomitess aus den Beueler Ortsteilen und motivierte sie, sich am Rathaussturm zu beteiligen. Der ganze Sturm auf das Rathaus wurde kämpferischer ausgetragen. Die Frauen griffen an und die Männer verteidigten ihre Burg. Die Präsidentin kam in einem Kampfwagen und wurde anfangs deshalb Kampfkommandantin genannt.

Nachdem keine Wäscherei-Töchter oder -Mitarbeiterinnen für das Amt der Wäscherprinzessin zur Verfügung standen, wurde 1965 mit der Tochter der Präsidentin, Ilse, erstmals eine Wäscherprinzessin proklamiert, die keine Wäscherin sondern ein Mitglied eines Beueler Damenkomitees war. Rundfunk und Fernsehen übertrugen bald die Rathauerstürmung und das Spektakel. In Beuel hatten die Kinder schulfrei und der Weiberfastnachtstag entwickelte sich zum höchsten närrischen Festtag auf der Schäl Sick. Eine alte Tradition wurde zu einem wirklichen Volksfest - dank der vielen Ideen und der Schlagfertigkeit von der Präsidentin Maria Balzer. Zum 150. Jubiläum der Weiberfastnacht im Jahre 1973 übergab sie aus gesundheitlichen Gründen das Zepter an Erna Neubauer.




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Anne Krause
Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees

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Käthe Thiebes
Präsidentin des Alten Beueler Damenkomitees

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